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TattooEntfernung

Die Entfernung von Tattoos

06. März 2008

Noch vor einigen Jahren war das Tattoo, das man sich hat stechen lassen, Ausdruck der eigenen Persönlichkeit und Individualität. Das Motiv war im Idealfall selbst entworfen und symbolisierte das Lebensgefühl, das man zu jener Zeit empfand. Jahre später ist das Tattoo oftmals nur noch ein Hautbild, mit dem man sich nicht mehr identifizieren kann und deshalb besser versteckt.

Der Körperschmuck war damals für ein Leben lang gedacht. Wollte man sie dennoch entfernen, half nur das schmerzhafte Rausschneiden der Bilder. Später entwickelte man dann CO 2 - Laser mittels derer man Tattoos aus der Haut brannte. Heute entfernt man Tattoos mit Hilfe von modernen und gewebeschonenden Lasergeräten, deren Einsatz meist aber teurer ist, als die Tätowierung es selber war.
Während der Behandlung absorbieren die Farbpigmente das Laserlicht, erhitzen sich dabei auf bis zu 800 Grad Celsius und zerplatzen schließlich. Das Lymphsystem ist anschließend für den Abtransport der Bruchstücke verantwortlich. Jedoch erweisen sich in der Praxis die aktuellen intensiven Farben als sehr hartnäckig. Auch der Farbton spielt bei der Entfernung eine Rolle. Während Bilder mit überwiegend Blau- und Schwarztönen relativ einfach zu entfernen sind, reagieren gelbe, weiße oder grüne Töne meist nur mit einer Farbveränderung. Um ein Tattoo vollkommen zu entfernen, benötigt man bis zu zwölf Laserbehandlungen, die im Abstand von drei bis vier Wochen erfolgen, damit sich die Haut in der Zwischenzeit erholen kann. Nach jeder Behandlung verblasst das Tattoo immer mehr. Grundsätzlich sollte man sich für die Behandlung ausschließlich in professionelle Hände begeben. Vier Wochen vor Behandlungsbeginn sollte auf Sonnenbäder verzichtet werden, da auch diese Pigmente zerstört werden und zu unschönen Farbveränderungen führen können. Die Behandlung kostet je nach Größe und Farbe des Tattoos pro Sitzung zwischen 50 und 200 Euro. Eine Garantie, das Tattoo vollständig entfernen zu können, gibt es nicht.

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