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Fachbeitrag

Yogilates ?Yoga meets Pilates

von Jenny Schulz

Mittlerweile haben Kurse wie Yoga, Pilates und andere Body & Mind Formate nahezu alle Fitness Studios erreicht. Geschmeidige Bewegungen zu sanfter Musik, die den Körper stärken und zugleich den Geist entspannen. Keine laute Techno-Musik, kein Schweiß-Gestank, keine komplizierten Choreographien oder schwere Gewichte. Ein wunderbarer Ausgleich zum hektischen, schnelllebigen, lauten Alltag.

Was aber verbirgt sich denn nun genau hinter dem Begriff Yogilates, in manchen Studios auch Yoga-Pilates genannt?

Wie der Name schon sagt, werden hier Elemente des Yoga mit denen des Pilates zu einem einzigartigen Workout für Körper und Seele verbunden. Gar nicht so ungewöhnlich, zumal der "Vater des Pilates-Trainings", der Deutsche Joseph Pilates bei der Entwicklung seiner Trainings-Methode in den zwanziger Jahren des 20. Jahrhunderts sich unter anderem auch vom Yoga inspirieren ließ.

Pilates´ Motivation zur Entwicklung seiner immer noch aktuellen Trainingsmethode lag in seiner eigenen schlechten körperlichen Verfassung als Kind. Beeinflusst von Physiotherapie, klassischem Tanz, Yoga und anderen Sportarten schuf er ein neues, sanftes und körperschonendes Training.

Besonderen Wert gelegt wird beim Pilates auf

  • Atmung
  • Konzentration
  • Körperkontrolle
  • den natürlichen Bewegungsfluß
  • und eine starke „Mitte". Dieses Kraftzentrum nannte Plates das "Powerhouse". Es umfasst die Muskeln des Bauches, des Beckenbodens sowie des Rückens.


Die meisten modernen Yoga-Formen gehen auf den 1888 geborenen Yogi Tirumalai Krishnamacharya zurück.

"Yoga" heißt wörtlich übersetzt "Vereinigung von Körper, Geist und Seele".

Den Körperübungen im Yoga, den Asanas, liegt der Gedanke zugrunde, dass eine Verbindung zwischen Denkmustern, Körperhaltungen und der Atmung besteht, wobei die Atmung die "Schnittstelle" zwischen Geist und Körper darstellt.

Aber Yoga ist noch mehr. Beim Yoga geht es

  • um das Erlangen des inneren und äußeren Gleichgewichts,
  • darum, Platz zu schaffen in seinem Körper
  • und Atmung und Bewegung miteinander zu verbinden.

Es macht den Körper geschmeidig und kräftig zugleich.

Yoga und Pilates sind einander sehr ähnlich. Aber es gibt auch Unterschiede:

Die Atmung
Beim Yoga wird grundsätzlich nur durch die Nase geatmet. Beim Pilates atmet man durch die Nase ein und durch den Mund wieder aus.

Die Fuß- und Beinstellung
Während beim Yoga die Füße meist parallel gehalten werden, sind sie beim Pilates leicht ausgedreht.

Das Ziel
Yoga spricht nicht nur den Körper an, sondern auch den Geist. Atemübungen (Pranayama) und Tiefenentspannung (Yoga Nidra) gehören genauso zu einer Trainingseinheit wie die Körperübungen, die Asanas. Beim Pilates geht es hauptsächlich um den körperlichen Aspekt. Hauptziel ist eine verbesserte Körperhaltung und eine straffere Muskulatur.

Warum Yogilates?
Sowohl Yoga als auch Pilates sind, korrekt ausgeführt, höchst effektiv. Nicht umsonst schwören mittlerweile immer mehr Menschen auf diese Art des Trainings. Wenn Ihnen Yoga gefällt, wird Ihnen auch Pilates gefallen und umgekehrt. Und selbstverständlich können Sie weiterhin Yoga und Pilates getrennt voneinander trainieren.

Aber wenn es dann mal etwas mehr Abwechslung sein darf, besuchen Sie ruhig mal eine Yogilates-Stunde. Sie werden es genießen! Denn in der großen Übungsauswahl liegt der besondere Reiz dieses Kurs-Formates. Optimal aufeinander abgestimmt, fließen hier Yoga-Asanas und Pilates-Übungen ineinander und ergänzen einander.


Jenny Schulz

Autorin

Jenny Schulz

Personal Trainer

Jenny Schulz, * 22.10.1974

»Jenny Schulz ist seit 1993 in der Fitness-Branche tätig, seit 1999 im Bereich Personal Training.
Ihre besondere Gabe ist es, ihren Klienten mit viel Empathie zu mehr Lebensqualität und einem besseren Körpergefühl zu verhelfen. Die Verbindung von Ausdauersport zur Fettverbrennung mit Yoga, Pilates, Rücken- und Figurgymnastik sowie Ernährungsberatung und Massage ist ihr Erfolgsrezept.«

Philosophie

So unterschiedlich wie unsere Gesichter sind, so unterschiedlich sind auch unsere Körper und somit die Grundvoraussetzungen, die wir für ein Training mitbringen. So, wie wir sind, sind wir -jeder auf seine Weise- einzigartig und wunderbar. Wir haben nur diesen einen Körper für dieses Leben. Sollten wir da nicht gut zu ihm sein? Ihm die Nahrung geben, die ihm gut tut? Ihn regelmäßig so bewegen, dass alles einwandfrei funktioniert und dass wir uns wohl fühlen können in und mit unserem Körper?

Ich möchte Sie darin unterstützen, Ihren Körper gesund und leistungsfähig zu erhalten. Mit Übungen, die zu Ihrem Körpertyp passen und Sie - in sicherer Umgebung - herausfordern. Um Ihre Grenzen zu erkennen und Stück für Stück auszudehnen. Und um Ihren Körper und seine Signale besser zu verstehen... denn dann sind SIE selbst ihr bester Trainer und Trainingspartner!

Qualifikationen 

  • PREMIUM Personal Trainerin
  • Diplom Biologin
  • Diplomierte Beckenboden-Trainerin und Referentin für dieses Spezial-Thema
  • (selbst zweifache Mutter)
  • Aerobic B- und A-Lizenz
  • Polar Own Zone Guide
  • Intensive Yoga-Trainerin (angelehnt an das „Power Yoga" von Bryan Kest)

Kontinuierliche Weiterbildungen in den folgenden Bereichen:

  • Pilates (Pilates für Personal Trainer, Matwork)
  • Rückengymnastik
  • (dynamisches) Yoga
  • Entspannungs-Massage (verschiedene Techniken)
  • Gesunde Ernährung / Gewichtsmanagement

 

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